Februar 2009

UK, here we come!

Die Intercom Partnerin und Trainerin George Patterson reiste im letzten Jahr mit drei verschiedenen Business-Englisch-Gruppen nach England. In diesem Interview beschreibt sie einige Höhepunkte des interaktiven Lernens und der kulturellen Erfahrung.

Was hat Sie auf die Idee gebracht, diese Reisen zu unternehmen? Was war  ihnen dabei wichtig?

Es gab da eine Gruppe, der von anderen Trainern immer wieder leere Versprechungen  gemacht wurde. Natürlich waren sie darüber enttäuscht. Die Gruppe von EulerHermes sparte über den Zeitraum von 18 Monaten jeden Monat 5 Euro für die Reise, bevor wir nach London fuhren.

 "Der ideale Weg, um gut englisch zu sprechen, ist der Austausch  mit Muttersprachlern während man ein englischsprachiges Land besucht!", hatte ich ihnen immer versichert. Aus dieser Überzeugung entwickelte sich die Idee , das in die Tat umzusetzen. Ich unternahm die Reisen nach England, vor allem, weil ich mich darauf freute, am Lernprozess der Gruppe teilzunehmen und sie  weiterhin nach Kräften zu unterstützen.

Wer reiste nach England?

Es waren zwei Gruppen von Vattenfall , mit denen die Reise nach London und Liverpool ging, außerdem war eine Gruppe von EulerHermes  dabei. Wir fuhren gemeinsam nach London.

Wann war das?

Einmal verreisten wir über das Wochenende am ersten Advent 2007, die anderen beiden Fahrten fanden im Mai 2008 statt.

Wie haben Sie das Interesse der Gruppen geweckt? 

Das war ganz einfach. Als ich einer Gruppe von meinen Plänen, nach England zu fahren,  erzählte, wirkte das direkt ansteckend! Im vergangenen Jahr fuhr ich mit verschiedenen Gruppen dreimal nach England - zweimal nach London und ein mal nach Liverpool. Alle drei Gruppen waren von der Idee begeistert!

Hat es Sie große Mühe gekostet, all das zu planen? Wer organsierte das Ganze?

Die Gruppen übernahmen den größten Teil  der Organisationsarbeit. Ich koordinierte lediglich den Ablauf. Jede Woche hatte einer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine zusätzliche Hausaufgabe zu erledigen, so etwas wie einen passenden Flug oder Informationen über Unterkünfte, Ausflugsziele usw. zu finden, Alle trugen dazu bei, dass die Reise  stattfinden konnte. Im Unterricht behandelte ich dazu Themen wie  Einchecken im Hotel, nach dem Weg fragen, Essen im Restaurant bestellen oder sich beschweren, also all das, was die Gruppe in meinen Augen gut vorbereiten würde!

Es war ein bisschen schwierig, einen Termin zu finden, der allen zusagte, aber als die Entscheidung endlich gefallen war, stand sie felsenfest.

Ereignete sich etwas Besonderes auf diesen Fahrten, erinnern Sie sich an irgendwelche interessanten oder lustigen Vorkommnisse?

Auf der ersten Reise nach London passierte täglich etwas! Zwischen Hamburg und St. Pancreas verlor jemand seine Brieftasche. Am Tag darauf, als wir  bei Starbucks gegenüber von Harrods saßen, wurde einer Teilnehmerin der Rucksack gestohlen. Ihr Ausweis, die Visa-Karte, eine teure Kamera und Weihnachtsgeschenke, alles war weg! Am dritten Tag wurde jemand von einem Eichhörnchen gebissen und das ist noch nicht alles…

In unserer letzten Nacht in London saßen wir in einem Pub, gemeinsam mit einigen walisischen Musikern, die plötzlich aufstanden und nur für uns sangen.

Die zweite Gruppe, mit der ich nach London fuhr, lachte pausenlos! Ein besonderes Erlebnis war die London Bus Tour. Wir saßen auf dem Oberdeck und wie nicht anders zu erwarten, öffnete sich der Himmel! Wir waren völlig durchnässt. An einem Tag frühstückten wir unten an der Themse. Das war fantastisch.

In Liverpool hatten wir viel Spaß. Die Europäische Kulturhauptstadt 2008  wurde von unserer Gruppe kurzerhand in "Baustellenhauptstadt 2008" umbenannt, denn fast kein Gedäude war vollständig. Auch hier verging keine einzige Minute ohne Gelächter! Wir nahmen die Fähre über den Mersey, unternahmen die obligatorische Bustour und tranken ein Bier  in "The Cavern", wo die Beatles damals  ihr Debut hatten. Ein Guppenmitglied tauften wir "Captain Chaos"- mehr braucht man dazu wohl nicht erklären, außer vielleicht, dass wir ihm für unsere Treffen  immer eine andere Zeit (15 Minuten früher) als den anderen Teilnehmern nannten, damit auch er pünktlich war.

Ein echtes Highlight war für mich, im "Yates" (pub) einfach nur zu beobachten, wie meine Gruppe ungläubig all die Junggesellen- und Jungesellinen- Abschiedsparties bestaunten- zum Totlachen!

Wo finden Leserinnen und Leser mehr Informationen, wenn sie etwas ähnliches mit Intercom unternehmen möchten?

Sie können sich einfach an mich wenden!

 

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